Die Identität der FG Mindelonia liegt vor allem auch in den Mindelheimer Turmfiguren begründet, die während der fünften Jahreszeit die Wahrzeichen unserer Stadt sind. Hier lest ihre deren Geschichte und Bedeutung.

Nach einer feucht-fröhlichen Runde betrachteten einige Herren von der Hauptstraße (jetzige Maximilianstraße) aus das Obere Tor. Da überkam einem Turm-Betrachter eine ausgesprochene Narrenvision:"Leid luagat den Dura a! Sieht der it wia a Hanswurschtel aus? Ma sott eahmn glei amaula."

Und so beschlossen die wackeren Turnersleut, an der der Stadt zugewandten Turmseite, in der Nacht von Mittwoch auf den Donnerstag einen überlebensgroßen Hanswurst aufzuziehen. Das war im Jahre 1909 die Geburtsstunde der Turmverkleidung in Mindelheim.

Die Figur des Durahansl verkörpert einen der im Mindelheimer Fasching als Hanswurst verkleideten Stadttürme, das Obere Tor.

Für die Fasnachtsfigur der Amme war die gleichnamige Verkleidung der Außenseite des Oberen Tores aus dem Jahre 1936 die Vorlage. Sie ist die Narrenmutter des Hansls.

Die Columbine stellt die junge Freundin des Durahansl dar. Die Vorlage für diese Fasnachtsfigur wurde im Jahre 1953 als Gegenstück zum Durahansl an der der Stadt zugewandten Seite des Mauritia Febronia Gymnasiums angebracht . So können die zwei verliebten Narren den ganzen Fasching über miteinander flirten.

Die Columbine

Die Columbine

Ich proste dem Hansl mit einem Glas Sekt zu. Auch ich fiel vor einigen Jahren dem Sturm zum Opfer und wurde Dank der Spenden zahlreicher Mindelheimer Bürger von der Mindelonia erneuert. Gezeichnet wurde die neue Columbine, wie auch der Hansl, vom Malermeister Hubert Schwank.

amme

Die Amme

.von den Mindelheimern werde ich auch liebevoll „D´ Narramuatr“ genannt Ich bin auf der Rückseite des Oberen Tores zu finden und stärke so dem Durahansl den Rücken. In dieser tollen Stellung überblicke ich den ganzen Mindelheimer Stachus mit Blick nach München. Nach 50 Jahren am Oberen Tor waren auch meine Kleider total aufgebraucht, so dass ich zwei ganze Jahre warten musste, bis ich dann im Jahr 2002 wieder in alter Frische bei meinem Hansl sein konnte.

hansl

Der Durahansl

Seit dem Jahr 1910 bin ich ein Wahrzeichen Mindelheims, vor allem natürlich in der „5. Jahreszeit“, der Fasnacht. Da hänge ich am altehrwürdigen „ Oberen Tor“ zu Mindelheim. Nach einem schweren Sturm wurde ich 1994 total zerstört. Dank der Mindelonia und Malermeister Hubert Schwank konnte ich schon ein Jahr darauf meinen Stammplatz wieder einnehmen. Danke sagen möchte ich vor allem an die Sparkasse Mindelheim, die mir neue Kleider geschenkt hat. Und ganz viel Dank auch an Frau Paula Holl, die ganz viele Leute angesprochen hat, damit auch meine zwei Freunde neu eingekleidet werden konnten.

 

Kontakt Infos

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
08261-5584

Headquarter

Imhofgasse 3
87719 Mindelheim